22.12.2008
Von Hartz IV betroffene oder bedrohte Menschen vereinigen sich in der Partei DIE LINKE und der Parteiorganisation LAG Hartz IV. Es gibt keine Alternative! Neue Wege müssen gefunden werden um sich gegen Ausgrenzung zu wehren.
Jetzt wo sogar sozialversicherungspflich- tige Stellen ohne Aufstocken nicht mehr existenzsichernd sind, ist die wahre Absicht der ALG II Gesetze deutlich erkennbar. Nur vereint können diese Aussonderungsgesetze überwunden und eine gerechte Teilhabe am Leben in Deutschland erreicht werden. E-Mail
Was ist Arbeit?
Zeitarbeit hat wichtigen Anteil am Aufschwung Die Zeitarbeitsbrache ist eine parasitäre Unternehmensform deren Wirken Ähnlichkeiten mit der Tätigkeit von Zuhältern aufzeigt. Zum Kommentar

Der Petent fordert dazu auf, die bestehenden Aufklärungs- und Aktionsprogramme gegen Rechtsradikalismus zu fördern und zu erweitern. MEHR
In der linken Spalte finden Sie die offiziellen Stellungnahmen des Kreisverbandes und die Beschlüsse der Kreisversammlungen.
20.06.2010
DIE LINKE ist angetreten, um zu einer Veränderung der Kräfteverhältnisse beizutragen und
einen Politikwechsel fort von der Auslieferung der demokratischen Gesellschaft an
Kapitalinteressen zu erreichen. Das gilt auch für Bayern.
Dies konkretisiert sich in den Beschlüssen unserer Partei u.a. durch folgende Forderungen:
- Keine Privatisierungen der öffentlichen Daseinsvorsorge sondern demokratische
Kontrolle darüber (also auch keine privatrechtliche Form)
- Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn
Gerade diese Forderungen sind in der Partei unstrittig und werden in der Öffentlichkeit mit
der LINKEN identifiziert.
Der im April gewählte bayrische Landessprecher hat diesen Kernforderungen nicht nur
mehrfach öffentlich widersprochen, er lässt zudem erkennen, dass er die Vertreter dieser
Forderungen für ihm geistig weit unterlegen hält.
- In einem Interview mit der Bayerischen Staatszeitung vom 23.4.2010 ( „ Es ist doch
ein Unterschied, ob ich in München arbeite oder ungelernte Kraft im Osten bin“)
sprach er sich für einen nach Ort und Qualifikation „differenzierten“ Mindestlohn aus
und hat diese Position seither bekräftigt
- Auf öffentlichen Veranstaltungen, in mündlicher und schriftlicher Form trat er
mehrfach für eine Gewinnorientierung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge in
privatrechtlicher Form ein und pries private Klinken für ihre „Effizienz“
Es ist nicht hinnehmbar, dass sich der Landessprecher der bayerischen LINKEN in dieser
Form öffentlich äußert. So entsteht der Eindruck, die Partei habe diese Forderungen
preisgegeben; dies fügt der Glaubwürdigkeit der LINKEN nicht nur in Bayern schweren
Schaden zu, gerade bei gewerkschaftlich engagierten Beschäftigten.
Auch in der Programmdebatte hat Wendl Positionen bezogen, die den Konsens der Partei
verlassen. Nicht nur, dass er die Eigentumsfrage unangebracht findet; eine politische
Regulierung der Finanzmärkte hält er für naiv, denn sie könnte zu Konflikten mit
Bessergestellten führen.
Es gibt Parteien genug, die zu den Positionen passen, die Wendl vertritt. Zu der LINKEN aber
passen sie nicht. Für die Stellung eines Landessprechers müssen sie disqualifizieren.
Gerade in der gegenwärtigen Situation, in der sich Ansehen und Glaubwürdigkeit der
krisenverantwortlichen Regierungsparteien der letzten Jahre zusehends auflösen, darf DIE
LINKE nicht mit der opportunistischen Preisgabe ihrer programmatischen Grundsätze
antworten. Diese Grundsätze verkörpern die einzige Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die
unsere politische Landschaft den Menschen noch bietet. Der Landesverband Bayern braucht
einen Landessprecher, der diese Hoffnung verkörpert und eine verlässliche Stütze in den
kommenden Kämpfen gegen den absoluten Herrschaftsanspruch der besitzenden Klasse
darstellt. Die Antikapitalistische Linke Bayern ist überzeugt: sollte Wendl nicht von sich aus
den Weg dafür frei machen, wird dies die Partei tun.
Beschlossen auf der Landesversammlung am 19.6.2010 der Antikapitalistischen Linken
Bayern
von Michael Prütz - Als sich im Dezember 2008 die ersten Antikrisenbündnisse bildeten, war die gängige Meinung vieler Teilnehmer, auch wenn das nicht immer öffentlich ausgesprochen wurde, dass es folgende Gleichung gäbe: Finanzkrise = Wirtschaftskrise = Massenarbeitslosigkeit = wachsende Verelendung = Entwicklung von Widerstandspotenzial. Unter dieser Prämisse wurden die beiden ersten großen Demonstrationen am 28. März 2009 organisiert. Mit ca. 50.000 Teilnehmern war dies ein erster Erfolg, der zu der Vermutung Anlass gab, dass sich hier eine neue außerparlamentarische Bewegung formiert. Doch jetzt im Herbst 2009 muss man feststellen, dass die Gleichung bisher in keiner Weise aufgegangen ist. Statt wachsender Massenarbeitslosigkeit gibt es Kurzarbeit, statt Sozialabbau ein äußerst vorsichtiges Lavieren der herrschenden Parteien. Tatsache ist, dass die Krise, die ja noch wie vor existiert, bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung noch nicht..
Weiterlesen in der roten Fahne vom 9.10.2009
29.10.2009
In Kulmbach hat sich eine Aktionsbündnis gegen den geplanten Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie formiert hat. Diesem Bündnis gehören an: Der BUND Naturschutz, die Grünen, die ÖDP und DIE LINKE.
Dieses Bündnis hält es für notwendig, gegen die geplante Verlängerung der KW-Laufzeiten in der BRD außerparlamentarisch zu mobilisieren und damit auch den Kampf gegen die schwarz/gelbe Regierung auf dem wichtigen Feld des Umwelt- und Naturschutzes aufzunehmen.
Die Demo beginnt um 13 Uhr in Kulmbach auf dem Großparkplatz Schwedensteg, führt duch die Innenstadt von Kulmbach und endet auf dem Marktplatz in Kulmbach.
Der Kreisverband Kulmbach der LINKEN freut sich, wenn auch aus anderen Kreisveränden für die Demo mobilisieren würde und er am 28.11. in Kulmbach Bürger und Bürgerinnen aus der gesamten Region begrüssen kann.
Natürlich sind Transparente und Fahnen sehr erwünscht. Nähere Infos können von Arno Pfaffenberger (Kreisvorstand des KV Kulmbach) angefordert werden
26.10.2009

Dass die Deutschen in ihrer übergroßen Mehrheit, oder ist die GVO Gegnerschaft der Bevölkerung nur eine Gedankenlosigkeit?, keine Gentechnik auf Acker und Teller wollen – die neue Bundesregierung schert sich nicht darum. Der Koalitionsvertrag trägt die Handschrift derjenigen in FDP und Union, die die Agro-Gentechnik als „Zukunftsbranche“, als „große Chance für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit“ sowie als „Beitrag zur Bekämpfung des Welthungers“ betrachten.
Der bereits unter der letzten Regierung ins Leben gerufene so genannte „Bioökonomierat“, ein mit 14 ausgewiesenen Gentechnikbefürwortern besetztes Gremium, darunter Vertreter der BASF, Dow AgroSciences und des Deutschen Bauernverbandes, soll für die und mit der Bundesregierung eine Strategie zur Förderung der Gentechnik in Forschung und Anwendung erarbeiten.weiter
07.10.2009
Am gestrigen Dienstagabend wählten die Mitglieder des Kreisverbandes Dachau Die Linke einen neuen Kreisvorstand. Die Neuwahlen waren notwendig geworden, weil zwei Mitglieder des Vorstandes aus persönlichen Gründen ihre Ämter zurück gegeben hatten.
Anwesend waren neben den neun aktiven Mitgliedern des KV, eine Genossin und ein Genosse aus München und Memmingen, sowie der Landessprecher Franc Zega und ein weiteres Mitglied des Landesvorstandes.
Gefreut haben wir uns auch über die Teilnahme von zwei Mitgliedern aus dem Ortsverband Pfaffenhofen. Sie konnten uns ihre Sicht über die vergangenen Wahlen darstellen.
Der neue Vorstand dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren großen Einsatz und die Unterstützung in den vergangenen Wahlkämpfen.
Gewählt wurden in den 6-köpfigen Vorstand:
1. Vorsitzende - Eva Bernardi, Mitglied im Landesvorstand Bayern, Sprecherin der LAG Arbeit und Soziales Bayern und Bundessprecherin der BAG Hartz IV
stellv. Vorsitzender - Wolf-Dieter Krämer, Archiv der Arbeiterbewegung München
Beisitzer - Wolfgang Grain
Schatzmeister - Ralph Eisermann
Zwei Plätze bleiben vakant, wegen der Frauenquote. Leider waren keine
weiteren Frauen bei der Wahl anwesend.
Delegierte zum LPT:
Eva Bernardi
Ralph Eisermann
Ersatzdelegierter: Axel Mende
28.08.2009
Ein Grund für die Erwerbslosigkeit in Deutschland und Europa sind die gesättigten Märkte. Das kann man besonders beim Automobilmarkt erkennen. Mit hohen staatlichen Geldgeschenken wurden deshalb potentielle Kunden zu einem Neuwagenkauf motiviert.
Dazu werden Steuergelder an kauffähige Menschen mit einer Vorgabe vergeben. Diese verlangt, dass sie ihre alten KFZ verschrotten und diese nicht über den Gebrauchtwagenmarkt an schwächere Kunden weiterreichen. Das ist eine doppelte Marktmanipulation, schlimmer als in jeder Planwirtschaft. Letzlich hätte man den Verkaufserlös des Gebrauchtwagens mit dem staatlichen Kaufanreiz verrechnen können.
Seitens der Unternehmen wird behauptet, dass die Lohnkosten der Grund für die wirtschaftlichen Probleme ihrer Unternehmen wären. Sie teilen die Lohnkosten in Lohn und Lohnnebenkosten, obwohl beides der Lohn ist, den die Arbeitnehmer mit ihren Vereinigungen über die Jahre er stritten haben. Seit langen schon wird der Lohn in seiner Kaufkraft reduziert. Jetzt soll er für die Unternehmen von dem Teil des Lohnes getrennt werden, der unser Sozialsystem stützt.
Arbeitnehmer ohne Kaufkraft können keine Umsätze tätigen. Das spürt der Handel und die Dienstleitungsbranche.
Tatsächlich bereichert sich die Exportindustrie an der „Inlandsindustrie“ und verweigert sich nicht nur dem zahlen von Steuern auf ihre hohen Gewinne, sie fordert auch noch eine Gesellschaft zerstörende Umverteilung der Sozialkosten auf den Steuerzahler.
Eine Kaufkraftsteigerung oder auch eine Lohnsenkung ist nur dann möglich, wenn das Leistungslose Einkommen eingeschränkt wird. Dazu gehören unter anderem Gewinne aus Börsenspekulationen, Zinsen und Mieten.
Die Errungenschaften der technischen Entwicklungen sind bisher überwiegend den Kapitaleignern zu gute gekommen. Arbeitnehmer haben gleichzeitig ihre Erwerbsarbeit verloren und konnten trotz Schulungen keine neue Anstellung finden, die ihnen einen gleichen oder höheren Lebensstandart bot.
Ein Wirtschaftssystem, das auf der Ausbeutung von Natur und Mensch fußt, kann keine Antworten auf die von diesem System verursachten Fragen geben. Das dogmatische Festhalten an falschen Propheten und die Weigerung Alternativen zum bisherigen Weg zu finden, führen unser Land und einen sehr großen Teil unserer Menschen in die Verelendung und Hoffnungslosigkeit.
So lange der Mensch in unserer Gesellschaft nur an seinem ökonomischen Wert gemessen wird, werden schwache und für den Arbeitsmarkt nicht benötigte Menschen diskriminiert und ausgeschlossen. Dieses erleben zurzeit immer mehr Menschen. Sie sind arm trotz Arbeit und müssen auf den Grundsicherungsstellen um Sozialleistungen betteln. A.M.
11.01.2008
Die KH in Dachau und Markt Indersdorf (nebst der ehem. Koschadeklinik) müssten sofort reprivatisiert werden, da im personellen Bereich die höchste Stufe der Unzu-friedenheit erreicht ist. Löhne und Gehälter werden gekürzt, Gratifikationen gestrichen und der Schichtdienst erhöht. Dies kann nicht das Ziel einer Privatisierung sein. J. Ernst
06.12.2007
Konzern übt Druck auf Länder aus
Frankfurt am Main/ Berlin (LiZ). Mit der von der PIN-Group angekündigten Entlassung von 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll offenbar Druck auf die Ministerpräsidenten der Länder ausgeübt werden. „Wir sehen darin einen dreisten und durchsichtigen Erpressungsversuch des Springer-Konzerns auf dem Rücken der Beschäftigten“, sagte der Kandidat der Partei DIE LINKE für den hessischen Landtag, Hermann Schaus. Mehr in der Linkszeitung
28.09.2007
Auch arbeitslose oder gering verdienende Bürger, mit Leistungen nach dem Hartz IV-Gesetz, dem ALG II sind Menschen die ein Anrecht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.
Diese Erkenntnis fehlt bei den regierenden Parteien, denn da heißt die Devise sehr oft: Nachtreten, wo es nur geht! mehr
16.08.2007
In den vergangenen zehn Jahren fand in der Gentechnik - parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut - ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren einige wenige Agrarkonzerne: DuPont, Monsanto, Syngenta, Bayer. PDF-Zusammenfassung zum vollständigen Greenpeace Bericht
02.08.2007
erhebliche Einschnitte in die verfassungsgemäßen Rechte der Menschen
Bei Strafe der Leistungskürzung verordnete Eingliederungsvereinbarungen verletzen die Vertragsfreiheit. Zweifelhafte Datenerhebungen bei der Antragsstellung zur Gewährung der Hilfe zum Lebensunterhalt bedeuten das Vorenthalten demokratischer Grundrechte für einen großen Teil der Bevölkerung.
Diese Bürger werden praktisch entmündigt, weil es keine Erwerbsarbeit für sie gibt, die ihnen einen Leben ohne staatliche Fürsorge ermöglichen kann.
die Senkung der Einkommen aller Erwerbstätigen
Eine Mischung aus verschiedenen Leistungskürzungen auf das Sozialhilfeniveau von derzeit €11,19 / täglich und die Abschaffung des bisherigen Schutzes der Zumutbarkeitsregelung, zwingt Menschen zur Arbeit um jedem Preis. Es gibt zu wenig Arbeitsplätze und so fallen die schwächsten Menschen in ein sich verschlimmerndes Elend.
die Erhöhung der Profite
Unternehmen können anfangs, bedingt durch die Auswirkungen der Hartz IV Gesetze, von geringeren Lohnkosten profitieren. Langfristig wird auch dieser Vorteil entfallen, da die allgemeine Kaufkraft der Menschen im Wirtschaftsraum Deutschland sinken wird.