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11.11.2009

Georg Elser

Am 8. November in diesem Jahr gibt es nichts zu feiern und in den Jahren darauf wohl auch nicht. Auf den 9., einen Tag später, da werden wir schon seit Wochen vorbereitet, da ist Deutscher Jubeltag, eine Mauer ging kaputt, die noch heute durch Deutsche Schädel geistert. Dabei haben die Jubeldeutschen einen Mann vergessen, verdrängt und unter jene eingeordnet, die in der Geschichte,  immer unter „ferner liefen“,  ein ungerechtes Gedenken abbekommen.
Ein Beispiel besonderer Würdigung jenes Widerstandes gegen Hitler, der am 20. Juli gefeiert wird – natürlich mit einer Bundesheervereidigungsveranstaltung – ist die Feststellung der Autorin Barbara Koehn („Der deutsche Widerstand gegen Hitler. Eine Würdigung“): „Der Widerstand in Europa wurde meistens von Kommunisten oder Sozialisten organisiert und geleitet. Der deutsche Widerstand dagegen wurde hauptsächlich von Bürgern und Adeligen angeführt.“
Ergebnis nach erfolgreichem  20. Juli Attentat wäre ein Ständestaat gewesen, der kaum demokratische Grundsätze festgeschrieben hätte.  Kommentar von Arno Klönne in einem ähnlichen Zusammenhang, nicht zu diesem Buch mit 368 Seiten , in dem sich die Autorin auf 34 (!) Seiten mit dem Widerstand der Arbeiterbewegung gegen Hitlers Verbrechersystem, der von 1933 bis 1945 große Opfer forderte: zur Quelle

11.11.2009

Mit Fahrtenmessern gegen den "Führer"

Ohne Prozess henkte die Gestapo vor 65 Jahren eine ganze Gruppe Kölner Jugendlicher - der jüngste war 16 Jahre alt. Die "Edelweißpiraten" hatten sich anfangs nur mit der HJ geprügelt, später Anti-Kriegs-Parolen gemalt - doch dann gingen einige in den Untergrund und töteten Nazi-Funktionäre. Quelle Spiegel

09.09.2009

Eine Begriffserklärung Neofeudalismus

Neofeudalismus durch eine religiös überhöhte Staatsgläubigkeit. Und so wie die klassischen Feudalherrn das Mäzenatentum für sich in Anspruch nahmen, haben die heutigen Neofeudalen die „soziale Frage“ für sich gepachtet, d.h. sie sind Gutmenschen, die aber ausschließlich auf Kosten anderer gut sein können und es demnach gar nicht sind. zur Quelle

Vergessene Helden der Freiheit

Johann Georg Elser (* 4. Januar 1903 in Hermaringen, Württemberg; † 9. April 1945 im KZ Dachau) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er verübte am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller ein Bombenattentat auf Adolf Hitler und weitere Mitglieder der NS-Führung, für das er kurz vor Kriegsende auf Hitlers Befehl hin ermordet wurde. mehr im WIKI

Es stellt sich die Frage, warum im Deutschland von heute ein Mörder wie Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg zum deutschen Freiheitskämpfer aufgebaut wird. Er war ein Reaktionärer Gegner der Demokratie.
Menschen aus dem Volke wollen unsere Eliten nicht als Vorbilder sehen. Fragen Sie ihren Abgeordneten nach seiner Meinung bezüglich Georg Elser.

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